Willkommen in Eberswalde

Ein Projekttag mit jugendlichen Geflüchteten

„Welche   Treppe   ist   nochmal   die   Goethe-   welche   die   Schillertreppe?“   „Wie   heißt   die   Hochschule richtig   und   welche   Gebäude   gehören   eigentlich   dazu?“   „Was   ist   das   für   ein   Denkmal   in   der Goethestraße?“ Diese   und   viele   weitere   Fragen   stellten   sich   die   Schülerinnen   und   Schüler   der   Klasse   7b   in Vorbereitung    auf    ihren    Wandertag    am    18.07.17.    Die    große    Herausforderung    bestand    darin, Schülerinnen   und   Schüler   aus   Guinea,   Kamerun,   Eritrea   und   der   Republik   Kongo   durch   unser Stadtzentrum    zu    führen    und    ihnen    zentrale    Gebäude    und    Plätze    zu    zeigen.    Dabei    mit    gut verständlichen     Formulierungen,     überschaubarem     Satzbau     und     treffendem     Wortschatz     zu kommunizieren, erwies sich in der Praxis als gar nicht so schwierig, wie anfangs befürchtet. Schnell   fanden   die   ausländischen   Gäste   Kontakt   und   verloren   anfängliche   Scheu,   einige   zeigten nach    nur    7-monatigem   Aufenthalt    in    Deutschland    erstaunliche    Sprachkenntnisse.    Einige    der afrikanischen     Jugendlichen     beeindruckten     die     deutschen     Kinder     mit     einer     Fülle     von Fremdsprachenkenntnissen von bis zu 10 verschiedenen Sprachen. Die   Idee   der   Begegnung   zwischen   jungen   Menschen,   die   als   Flüchtlinge   nach   Deutschland kamen   und   nun   am   Oberstufenzentrum   II   Barnim   unterrichtet   werden   und   unseren   Jugendlichen nahmen    die    Schüler    der    7b    begeistert    auf.    Motiviert    wurden    in    Gruppen    Stadtrundgänge konzipiert   und   Ideen   zur   Erklärung   einzelner   Gebäude   und   Plätze   in   Eberswalde   entwickelt. Dabei half die Erinnerung an die eigene Stadtralley zu Beginn der Klasse 7. Die    schönste    Erfahrung    am    Ende    dieses    kommunikativen,    sonnigen    Vormittags    für    die Jugendlichen   war   die,   ohne   Vorbehalte   und   ganz   unkompliziert   aufeinander   zuzugehen   und miteinander   ins   Gespräch   zu   kommen.   Das   allein   gibt   Motivation,   in   Zukunft   ähnliche   solcher gemeinsamen Projekte zu planen und durchzuführen.
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